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Ein Junge hütete die Schweine seines Vaters in der Gegend zwischen Hattingen und Langenberg und wollte sich ein Feuer machen.

Er suchte eine passende Stelle und sah, wie ein Mutterschwein, "Mutte" genannt, am Fuße eines Baumes ein Loch gewühlt hatte. Diesen Platz wählte er als Feuerstelle.

Er trieb die Sau fort und zündete das zusammengetragene Holz an. Nur selten brauchte er neues Holz aufzulegen und am Abend war das Feuer noch nicht erloschen.

Am anderen Tage kam er wieder an dieselbe Stelle. Da sah er zu seiner Verwunderung noch eine große Glut, obwohl kein glühendes Holz da war.

Es brannte eine schwarze Erde. Diese Entdeckung erzählte er zu Hause. Sein Vater untersuchte die schwarze Erde und brannte von nun an Steinkohlen. Das Bergwerk aber erhielt den Namen "Ob der Mutte".


Quelle: Fritz Bolle, Am Marbach und Ölbach, 1923, bei www.sagen.at




1883 erhielt der Bergwerksdirektor a.D. Dietrich Köllermann Abbaurechte im Flöz Geitling verliehen.

Er nannte seine Zeche Herrmann und ließ hier den Schacht Margarethe 60 m tief abteufen.

Quelle: Informationstafel am Schacht.


Heute steht dort der Nachbau des hölzernen Fördergerüstes und des Maschinenhauses.


Noch im Rohbau...




Mittlerweile fertiggestellt.





Der 300 m lange Vereinigungsstollen entstand 1803 als Gemeinschaftsprojekt von vier Zechen.
Mit Hilfe des Stollens sollte der Kohlentransport zur Ruhr vereinfacht werden.
Die Förderschächte der Zechen befandensich auf einer Höhe oberhalb des Stollens.
Der Stollen ermöglichte den unterirdischen Transport zur Kohlenniederlage am Ruhrufer.
Gleichzeitig führte der Stollen das Grubenwasser ab.







Der Tagetrieb stellt die Verbindung zu einen Stollen her, den der Bergwerksbesitzer Oberste-Frielinghaus 1794 errichtete.

Der Stollen begann in 13 m Tiefe am St.Johannes Erbstollen und verlief 1100 m in östliche Richtung.

Quelle: Informationstafel am Mundloch






In der Zeit der Kohlenknappheit nach dem 2. Welkrieg wurden in diesem Stollen stehengelassene Reste Kohle abgebaut.

Der Name des Stollens ist nicht genau bekannt. Er gehörte früher zur Zeche Aufgottgewagt, der hier 1774 Aubbaurechte verliehen wurden.





Am tiefsten Punkt des Tales wurde 1777 -1863 der St.Johannes Erbstollen mit einer Länge von 1,5 km angelegt.

Er diente zur Entwässerung aller anliegenden Zechen.

Der Stollen führt heute stark eisenhaltiges rot gefärbtes Wasser





Eine schon 1695 urkundlich erwähnte Stollenzeche. Sie gilt als eine der ältesten der Region.

Bereits 1783 war der Stollen über 400 m lang. Deshalb wurde auf der darüber liegenden Höhe zusätzlich ein Schacht zur Bewetterung eingerichtet.

Die Zeche Reiger baute das hier am Hang austretende Flöz Geitling ab.





1731 wurde durch das preußische Bergamt der Kohleabbau im Flöz Mausegatt genehmigt.

Das Flöz, dass hier bis an die Erdoberfläche reicht, wurde in mehreren Stollen unter dem Namen Turteltaube abgebaut





Göpelschacht Moses der Zeche Ankunft&Anklam. Zwischen 1840 und 1847 wurde der auf eine Tiefe von 100 m abgeteufte Schacht betrieben.

Die Förderanlage wurde rekonstruiert. Im Göpelhaus lief ein Pferd und drehte den Balken, an dem sich eine Seiltrommel befand.







Aufschluß des ca. 35 cm dicken Flöz Geitling 3.

Der Stollenausbau soll einen Eindruck vom Arbeitsplatz eines Bergmannes um 1900 vermitteln.